Heath's Modern Language Series: El trovador by Antonio García Gutiérrez

(4 User reviews)   685
García Gutiérrez, Antonio, 1813-1884 García Gutiérrez, Antonio, 1813-1884
Spanish
Hey, have you ever wondered what the original story behind one of the most famous operas was? Forget Verdi for a minute. 'El trovador' is the real deal—the 1836 Spanish play that started it all. It’s a story that hits you right in the gut: two brothers, raised worlds apart, unknowingly locked in a brutal rivalry over love and legacy. One is a nobleman, the other a wandering troubadour. The twist? A secret from their mother’s past that threatens to destroy them both. It’s got forbidden romance, family curses, and a finale that will leave you breathless. If you love high drama with real heart, you need to meet the original Manrico and Count di Luna.
Share

Read "Heath's Modern Language Series: El trovador by Antonio García Gutiérrez" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

_Tolmer_ aus, der noch jetzt im Adelaide-District lebt und thätig ist. Nicht allein keck jeder Gefahr entgegengehend, die sich ihm in den Weg stellte, hatte er auch in dem Buschleben mit Schwarzen und Verbrechern eine Menge werthvolle Erfahrungen gesammelt, und wo ein schwieriges Unternehmen ausgeführt werden sollte, wo irgend ein verzweifelter Bursche verschwunden blieb und nun durch neue Verbrechen dafür sorgte, daß sein Andenken nicht ganz erlosch, da wurde gewöhnlich der damalige Polizeisergeant Tolmer abgeschickt, ihn aufzuspüren. Wenn es irgend möglich war, führte _der_ seinen Auftrag aus. In Adelaide, oder wenigstens in der Nachbarschaft, hatte ich das Vergnügen, mit Mr. Tolmer bekannt zu werden, und die nachfolgenden Skizzen eines abenteuerlichen Zuges, den er einmal nach einer unsern dem australischen Festlande liegenden Insel unternahm, und der ihn zum Lieutenant beförderte, habe ich aus seinem eigenen Munde. -- Ich will versuchen, es so treu als möglich wiederzugeben. Schon vor längerer Zeit waren ein paar lebenslänglich verurtheilte Deportirte aus dem Gefängnisse ausgebrochen und in den »Busch« geflohen. Anstatt aber allein darin umherzuwandern, wo sie sich gewöhnlich nicht lange halten konnten, ging das Gerücht, sie hätten sich einem Stamme der Schwarzen angeschlossen und hälfen diesem, die benachbarten und in ihrem Bereiche liegenden Stationen belästigen. Berittene Polizei wurde augenblicklich dorthin beordert, und es gelang dieser auch, den bezeichneten Stamm Eingeborener aufzufinden und zu zerstreuen, aber von den weißen, sogenannten Buschrähndschern[1] fand sich keiner bei ihnen vor. Die Burschen hatten sich jedenfalls, als sie merkten, daß ihr Aufenthalt bei den Schwarzen nicht mehr gesichert war, irgend wo anders hingewandt, und ein volles Jahr lang blieb jeder Versuch, sie wieder aufzufinden, vergeblich. [1] =Bush-ranger= werden in Australien die in den Wald entflohenen Sträflinge genannt. -- =Bush= heißt dort überhaupt der ganze Wald und =ranger= bedeutet einen umherstreifenden Menschen, also ein ganz bezeichnendes Wort für derartige Leute, das wir deshalb, da es sich nicht einmal in diesem Sinne gut übersetzen läßt, beibehalten wollen. Tolmer hielt sich nach dieser Zeit wieder in Adelaide auf und hatte eben wieder einen Transport von Flüchtlingen eingebracht, die sich eine Weile in den Dickichten der Hindmarsh-Sümpfe umhergetrieben. Die früher entsprungenen Verbrecher waren schon fast vergessen worden, da man nicht anders glaubte, als daß sie Mittel und Wege gefunden hätten, mit einem Boot in See zu gehen, um vielleicht nach Neuseeland hinüberzufahren oder auch ein unterwegs getroffenes Schiff anzurufen. Einzelne waren schon auf diese Art entkommen. Tolmer glaubte übrigens _nicht_ daran. Wenn er auch keinen bestimmten Platz wußte, wo er sie suchen sollte, konnte er den Gedanken nicht aufgeben, sie noch auf australischem Boden zu wissen, und unterließ in der ganzen Zeit nicht, die sorgfältigsten Nachforschungen anzustellen, wenn diese auch fortwährend erfolglos blieben. So saß er eines Abends in dem am häufigsten besuchten Hotel in Adelaide bei einer Flasche Ale. Mehrere Stationshalter aus der Nachbarschaft, die in die Stadt gekommen waren, theils neue Weidegründe zu belegen, theils Vieh und Pferde zu verkaufen, saßen mit im Zimmer, und das Gespräch drehte sich um das Land im Inneren, die muthmaßliche Nutzbarkeit und Besiedelung desselben, die jetzige Bevölkerung und -- wie das in Australien damals nicht ausbleiben konnte -- um das Recht der Regierung, noch weitere Sträflinge herüberzuschicken. Schon damals nämlich strebten die australischen Colonieen danach -- was sie auch später erreichten -- daß das System, Verbrecher von England herüberzusenden, aufgegeben und Australien eine wirkliche Colonie von _freien_ Einwanderern würde. Das =pro= und =contra= wurde dann, sowie das Gespräch einmal auszweigte, auf das Lebhafteste debattirt, denn es gab eine Menge von Ansiedlern, denen die Sträflingsarbeit sehr bequem und einträglich war und die sie nicht missen wollten. Diejenigen, die das Sträflingssystem bekämpften, führten dann nicht mit Unrecht zu...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

So, what's this classic play all about? At its heart, it's a family tragedy wrapped in a love triangle. In 15th-century Spain, Count di Luna is obsessed with Leonor, a lady-in-waiting. But she's in love with Manrico, a brave troubadour who leads rebel forces. The Count and Manrico are bitter enemies, constantly clashing over politics and love. What neither knows is that they are brothers. Their mother, Azucena, is a haunted Gypsy woman with a burning secret: years ago, the old Count di Luna had her mother burned at the stake. In revenge, she stole one of his sons—but in her grief-stricken fury, she accidentally threw her own child into the flames, raising the nobleman's son as her own. This explosive truth drives the entire story toward its devastating end.

Why You Should Read It

Look past the 'classic' label. This isn't a dry history lesson. The characters feel incredibly real. Manrico's conflict between his duty to his rebel cause and his love for Leonor is timeless. Azucena is a powerhouse—a woman shattered by trauma, whose quest for vengeance twists her life into a prison of her own making. The play moves fast, with scenes shifting from secret gardens to prison cells, full of raw emotion. It makes you ask big questions about fate, identity, and whether the sins of the past ever truly let us go.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves a gripping, character-driven story with the volume turned all the way up. If you're a fan of opera, this is a must-read to see the brilliant source material. If you love historical fiction or family sagas with a dark secret at their core, you'll be hooked. Just be ready for some serious drama—this one doesn't pull its punches.



📜 Legacy Content

This content is free to share and distribute. Share knowledge freely with the world.

Jessica Hernandez
1 month ago

Without a doubt, the structure allows easy navigation and quick referencing. I will be reading more from this author.

Michelle Jackson
1 month ago

I had low expectations initially, however the author avoids unnecessary jargon, which is refreshing. This has earned a permanent place in my collection.

Anthony Anderson
2 months ago

For a digital edition, the author clearly understands the subject matter in depth. Time very well spent.

Logan Scott
4 months ago

As an avid reader, the content flows smoothly from one chapter to the next. This deserves far more attention.

4
4 out of 5 (4 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in

Related eBooks