Meine zweite Weltreise : Dritter Theil : Kalifornien. Peru. Ecuador. by Pfeiffer

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Pfeiffer, Ida, 1797-1858 Pfeiffer, Ida, 1797-1858
German
Imagine quitting your entire life at 45 to become the first solo female travel writer—in the 1840s. That's Ida Pfeiffer. In this third part of her journey, she trades the familiar for the raw, untamed edges of the world: the booming chaos of Gold Rush California and the dizzying heights of the Andes. This isn't a polished vacation diary. It's a gritty, firsthand account of a woman navigating lawless frontiers, political upheaval, and landscapes few Europeans had ever seen. She gets caught in a revolution in Peru and climbs volcanoes in Ecuador, all while questioning everything she thought she knew about 'civilization.' If you think adventure is a modern invention, let Ida prove you wrong.
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Reise von Batavia nach Kalifornien. -- Ankunft in San Francisco. -- Stadt der Wunder. -- Hohe Preise. -- Die Spielhäuser. -- Amerikanisches Gerichtsverfahren. -- Die Plaza. -- Sacramento. -- Amerikanische Reisegesellschaft. -- Besuch bei General Sutter. -- Mary’s Ville. -- Brown’s Valley. -- Die Goldwäschereien am Yuba-Flusse. -- Die Indianer. Die Reise von +Batavia+ nach +San Francisco+ geht beinahe um die Hälfte des Erdkreises: 150 Meilen durch die Java-See, 2000 durch die Chinesische und bei 8000 durch den stillen Ocean, im ganzen 10,150 Meilen. Am 6. +Juli+ Nachmittags begleiteten mich meine Freunde, Herr und Frau +Steuerwald+, bis an das Boot, das mich an Bord des Dreimasters +Seneca Baltimore+, Kapitän +Feenhagen+, brachte. Es ging nun nach einem neuen Lande, zu einem neuen Volke. Bisher hatte sich das Glück mir treu bewährt, es begleitete mich auf allen meinen großen und langen Wanderungen. Ich hoffte, es werde mich gleich gute Aufnahme auch bei den Amerikanern finden lassen und mich ohne Unfall nach der weit entfernten Heimath in die Arme meiner Theueren zurückführen! -- Am 7. +Juli+ früh Morgens wurden die Anker gelichtet, am 9. und 10. schifften wir an den Banda-Inseln vorüber und lenkten in die +Gaspar-Straße+, welche von den Inseln +Leat+ und +Lepa+ gebildet wird und in die Chinesische See leitet. Alle Waffen wurden in Stand gesetzt, da diese See nicht immer frei von Piraten ist. Am 12. +Juli+ passirten wir den Aequator. Die See war so ruhig, daß der Kapitän eines Schiffes, welches an unserer Seite segelte, zu uns an Bord kam. Kaum hatte er uns wieder verlassen, so erhob sich so plötzlich eine Bö, daß wir in Angst waren, er könne sein Schiff nicht mehr erreichen; nur mit Mühe gelang es ihm. Am 22. +Juli+ begann Nachmittags ein heftiger Sturm; wir zogen alle Segel ein und befürchteten einen +Tifoon+ (Orkan). Am folgenden Tage gelangten wir unter fortgesetztem Sturme zwischen +Luzon+ und der Höhe von +Formosa+ in den stillen Ocean. Von nun an sahen wir durch zwei ewig lange Monate nichts als Himmel und Wasser; die einzigen lebenden Geschöpfe, die wir von Zeit zu Zeit zu Gesicht bekamen, waren einige Möven, welche unsere Segel umflatterten. Ich ward auf dieser Reise abermals vom Wechselfieber heimgesucht, obgleich weder die Kost noch sonst etwas mir Bekanntes Anlaß gab. Jene war so trefflich, daß ich auf der ganzen Reise nicht nöthig hatte, ein Stückchen Salzfleisch zu essen. Meine Schlafkabine war geräumig wie ein Kämmerchen, und für alle meine Bedürfnisse ward von dem guten und gefälligen Kapitän mit liebenswürdiger Aufmerksamkeit gesorgt. Welcher Unterschied zwischen dieser Reise und jener von London nach dem Kap der guten Hoffnung (Kapitän +Brodie+)! Mit Grausen denke ich der letzteren noch heut zu Tage. 26. +September.+ Endlich erscholl der längst ersehnte Ruf „Land, Land!“ Abends lag die Küste Kaliforniens vor unsern Augen. Und dennoch, obwohl ich beinahe drei Monate in dem hölzernen Gefängnisse zugebracht, mehr als zwei Monate kein Land gesehen hatte, machte diese Küste durchaus keinen angenehmen, im Gegentheile einen recht traurigen Eindruck auf mich. Sie war über alle Maßen öde und todt. Nackte Sandhügel stiegen von allen Seiten schroff auf, kein Baum, kein Strauch, nicht der ärmlichste Grashalm unterbrach die einförmige Farbe dieser unheimlichen Wüste. Hieher, dachte ich, verbannen sich die Menschen freiwillig -- warum? -- um ein Klümpchen Gold zu finden! Wie müßte wohl eine Gegend aussehen, die den golddürstigen Weißen fern hielte, wenn er den geliebten Mammon daselbst zu finden wüßte? 27. +September.+ Morgens kam der Pilot an Bord und geleitete uns durch das „goldene Thor“ (so wird die Einfahrt genannt) in die Bay von +San Francisco+. Diese, obwohl so ziemlich denselben Charakter tragend, wie die Küste, der...

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This book picks up Ida's incredible story as she sails into the Pacific. We follow her from the frantic, muddy camps of San Francisco during the 1849 Gold Rush—a place of wild hope and brutal reality—down the coast of South America. Her journey through Peru and Ecuador is just as turbulent, happening right in the middle of political revolutions. She doesn't just observe from a hotel window; she gets swept up in the action, documenting the confusion and danger on the ground.

Why You Should Read It

Ida's voice is what makes this special. She's sharp, stubborn, and wonderfully honest. She describes the staggering beauty of the Andes with the same clear eye she uses for the squalor of a mining town. You feel her frustration with bad roads, her awe at ancient ruins, and her dry humor in impossible situations. She was a woman constantly challenging the limits placed on her, not with loud speeches, but by simply going where she wasn't expected to be and writing it all down.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves real-life adventure stories or fascinating historical eyewitness accounts. It's for readers who want to travel back in time without the filter of nostalgia. You won't find perfect heroes here, just an incredibly resilient person showing you the world as it was, one difficult, amazing mile at a time.



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Anthony Roberts
5 months ago

After completing the first chapter, the translation seems very fluid and captures the original nuance perfectly. This sets a high standard for similar books.

Oliver Lewis
1 month ago

I approached this with an open mind and it serves as a poignant reminder of the human condition. I learned so much from this.

Daniel Adams
2 months ago

I decided to give this a chance and it manages to explain difficult concepts in plain English. This deserves far more attention.

Michael Smith
5 months ago

From a reader’s standpoint, the clarity of the writing makes this accessible to a wide audience. I couldn't put it down until the very end.

4
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